Screenshame English

Nutzungsbedingungen

Stand: 1. Oktober 2026. Maßgeblich ist diese deutsche Fassung; die englische ist eine Übersetzung.

1. Wer dein Vertragspartner ist

Dein Vertragspartner ist Moritz Niedermann, der Screenshame als Einzelunternehmer betreibt. Die vollständigen Angaben stehen im Impressum.

E-Mail: contact@milewise.de

Der Vertrag über die Nutzung von Screenshame kommt zustande, wenn du dich in der App anmeldest. Wie deine Daten dabei verarbeitet werden, steht in der Datenschutzerklärung, die Teil dieses Vertrags nicht ist, sondern dich darüber informiert.

2. Was Screenshame ist

Screenshame zeigt den Menschen, die du dafür ausgewählt hast, wie lange du dein Telefon an einem Tag benutzt hast, und dir dasselbe von ihnen. Die niedrigste Summe steht oben. Dazu gehören Limits, die du dir selbst setzt, Gruppen, in die man nur eingeladen wird, und ein Chat.

Die Zahlen stammen aus der Aufzeichnung, die dein Telefon selbst führt, und werden von deinem Telefon gemeldet. Es sind Selbstauskünfte: ein freundschaftlicher Wettbewerb, kein geprüfter. Wir prüfen keine Zahl nach, wir bestätigen keine, und keine Zahl in dieser App ist eine Grundlage für eine Strafe, eine Zahlung oder eine Beurteilung durch uns.

3. Mindestalter

Screenshame ist für Menschen ab 16 Jahren. Die App fragt dein Geburtsdatum ab und lässt niemanden unter 16 hinein.

Bist du zwischen 16 und 18, brauchst du für diesen Vertrag die Zustimmung deiner Eltern oder deines sonstigen gesetzlichen Vertreters. Ohne diese Zustimmung ist der Vertrag schwebend unwirksam (§§ 104 bis 113 BGB). Sag uns Bescheid, wenn du unsicher bist, ob das bei dir so ist.

Wer ein Konto kennt, das einer Person unter 16 gehört, kann uns das melden. Eine Nachricht an die Adresse aus Abschnitt 1 genügt, und wir verlangen dafür keinen Nachweis.

4. Kostenlos

Screenshame kostet heute nichts. Es gibt keine bezahlte Funktion, kein Abonnement und keinen Kauf in der App. Weil du für nichts bezahlst, steht hier auch keine Widerrufsbelehrung für einen entgeltlichen Vertrag.

Sollten später bezahlte Funktionen kommen, gelten für sie eigene Bedingungen, die dir vor dem Kauf angezeigt werden, mit der Widerrufsbelehrung, die das Gesetz dann verlangt.

5. Nichts wird gesperrt

Screenshame sperrt keine App, kein Gerät und keine Funktion, und kann das technisch auch nicht. Ein Limit sagt es deinen Freunden, und das ist der ganze Mechanismus.

Screenshame ist deshalb kein Werkzeug zur elterlichen Kontrolle und keine Geräteverwaltung. Niemand anderes kann über dein Telefon entscheiden, und du kannst über das Telefon eines anderen Menschen nicht entscheiden.

6. Wie du wieder herauskommst

Du kommst jederzeit heraus, aus eigenem Entschluss, ohne Wartezeit, ohne Strafe und ohne Zahlung. Niemand muss zustimmen, und niemand kann es aufhalten.

7. Blockieren

Du kannst jede Person blockieren. Eine Blockierung wirkt in beide Richtungen: ihr seht nichts mehr voneinander, und eine bestehende Freundschaft endet damit.

Das gilt auch, wenn ihr eine Gruppe teilt. Ihr bleibt beide in der Gruppe, aber keiner von euch sieht den anderen auf der Rangliste der Gruppe oder seine Nachrichten in ihrem Chat. Der Name der anderen Person bleibt in der Mitgliederliste der Gruppe, damit ein Admin sie weiterhin entfernen kann.

8. Was du nicht tun darfst

Diese Regeln gelten für alles, was du in Screenshame schreibst, hochlädst oder als Namen wählst. Anstößige Inhalte und missbräuchliches Verhalten dulden wir nicht.

9. Moderation

Ein einfacher Wortfilter weist einzelne Formulierungen im Chat ab. Jede Nachricht kannst du in der App melden, indem du sie lange drückst, und den Namen, den Benutzernamen oder das Foto einer Person in ihrem Profil; die Meldung erreicht den Betreiber mit ihrem Grund, nicht mit deinem Namen für die andere Seite. Blockieren kannst du nach Abschnitt 7.

Wir prüfen jede Meldung innerhalb von 24 Stunden. Wurde gegen Abschnitt 8 verstoßen, entfernen wir den Inhalt und sperren oder löschen je nach Fall das verantwortliche Konto. Der Betreiber darf das auch, wenn es dafür einen anderen wichtigen Grund gibt.

10. Deine Inhalte

Was du schreibst und hochlädst, bleibt deines. Du gibst uns daran nur das Recht, das wir brauchen, um Screenshame zu betreiben: dein Foto, deinen Namen und deinen Benutzernamen allen bei Screenshame Angemeldeten zu zeigen, die du nicht blockiert hast und die dich nicht blockiert haben, und deine Zahlen und deine Nachrichten den Menschen, die du dafür ausgewählt hast, sie dafür zu speichern und technisch anzupassen, und sie einem Moderator im Fall einer Meldung zu zeigen. Dieses Recht ist nicht übertragbar, nicht unterlizenzierbar und endet, wenn der Inhalt gelöscht ist.

Hochladen darfst du nur, was du hochladen darfst. Bei einem Foto heißt das: du hast es gemacht oder darfst es verwenden, und die abgebildeten Menschen sind einverstanden.

11. Verfügbarkeit und Änderungen am Dienst

Wir geben keine Verfügbarkeit zu. Screenshame läuft auf einem Server, und ein Server steht auch einmal still, für Wartung, nach einem Fehler oder weil ein Anbieter ausfällt. Ein Tag, den dein Telefon in dieser Zeit nicht melden konnte, kann verloren sein.

Wir dürfen Funktionen ändern, ergänzen und einstellen, und den Dienst insgesamt einstellen. Bei einer Änderung, die für dich wesentlich ist, und bei der Einstellung des Dienstes sagen wir es dir vorher in der App, mit einer angemessenen Frist.

12. Haftung

Wir haften unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und aus einer von uns übernommenen Garantie.

Bei einfacher Fahrlässigkeit haften wir nur für die Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, also einer Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags erst möglich macht und auf deren Einhaltung du regelmäßig vertraust, und der Höhe nach begrenzt auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden.

Im Übrigen ist unsere Haftung ausgeschlossen. Das gilt entsprechend für unsere gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen. Eine Änderung der Beweislast zu deinem Nachteil ist damit nicht verbunden.

Für das, was andere Nutzer schreiben oder hochladen, haften sie und nicht wir. Was du auf Grund einer Zahl in dieser App tust oder lässt, entscheidest du selbst.

13. Wo wir Screenshame anbieten

Im Vereinigten Königreich bieten wir Screenshame nicht an. Wenn du dort deinen gewöhnlichen Aufenthalt hast, ist dieses Angebot nicht an dich gerichtet.

14. Kündigung

Beide Seiten können diesen kostenlosen Vertrag jederzeit beenden.

Du kündigst, indem du dein Konto löschst, in der App oder auf dem Weg von der Seite Konto löschen. Eine Frist und eine Begründung brauchst du nicht.

Wir können den Vertrag mit einer Frist von einem Monat kündigen, und bei einem erheblichen Verstoß gegen Abschnitt 8 oder aus einem anderen wichtigen Grund sofort. Wenn wir den Dienst einstellen, kündigen wir nach Abschnitt 11 an. Mit dem Ende des Vertrags löschen wir dein Konto.

15. Änderungen dieser Bedingungen

Wir ändern diese Bedingungen, wenn sich die Rechtslage ändert, eine Behörde oder ein Gericht es verlangt, oder wir eine Funktion einführen oder ändern, für die hier eine Regelung fehlt.

Wir weisen dich vorher in der App darauf hin und nennen den Zeitpunkt, ab dem die neue Fassung gelten soll. Bist du mit ihr nicht einverstanden, kannst du dein Konto bis dahin löschen, und damit endet der Vertrag zu den alten Bedingungen.

16. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem du deinen gewöhnlichen Aufenthalt hast, bleiben unberührt (Art. 6 Abs. 2 Rom-I-Verordnung). Einen ausschließlichen Gerichtsstand vereinbaren wir mit dir als Verbraucher nicht.

Verbraucherschlichtung. Zur Information nach § 36 Absatz 1 Nummer 1 VSBG sind wir nicht verpflichtet, weil wir am 31. Dezember des Vorjahres zehn oder weniger Personen beschäftigt haben (§ 36 Abs. 3 VSBG). Wir sind nicht bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.

Übertragung. Geben wir den Vertrag an einen anderen Anbieter ab, sagen wir es dir vorher, und du kannst bis zum Übergang kündigen.

Wenn eine Regelung unwirksam ist, bleibt der Rest dieser Bedingungen wirksam.